Jeder hat die Möglichkeit mittels WeblogUpdates.Ping seine Seite mittels Trackback bei anderen Seiten (normalerweise Blogs) als thematisch relevant zu kennzeichnen. Die einzigen beiden Voraussetzungen sind einmal ein Script das die Daten durch die Welt schickt und eine Seite die diese empfangen kann.
Hier wird schnell klar dass sich das als guter Ansatzpunkt für Masse und Automatisierung zum Linkbuilding verwenden lässt, in diesem Fall Trackback-Spam/Pingspam oder sonstwie genannt. Aber in Zeiten von “nofollow”-Links wird diese Technik von Vielen als veraltet/ineffektiv angesehen…
Nofollow im Aufwind
Nun, von Seiten der Suchmaschinen wird gerne behauptet dass man nofollow-Links keine besondere Bedeutung beimisst und wenige für das Ranking relevante Werte damit übertragen werden. Allerdings sollen nur Links damit gekennzeichnet werden die nicht relevant sind als Verknüpfung mit der eigenen Seite.
Selbstverständlich interessiert sowas kaum jemanden und schon wird einfach alles mit nofollow gekennzeichnet was sich nicht auf der eigenen Domain befindet. Hauptsache man behält alle seine Ranking-Faktoren bei sich.
Sinnvoller Einsatz von Nofollow
Wirklich gut ist diese grundsätzliche Kennzeichnung natürlich nicht. Schließlich widerspricht sie vollständig dem Zweck des Attributes und verwässert die Bedeutung. Wobei im Internet eh alles verwässert wird auf Grund von uninformierten Subjekten die der Meinung sind ein Dutzend H1-Tags auf einer Seite würden einen Sinn ergeben. Naja, vielleicht von der Formatierung weil jemand CSS nicht kennt, aber die Semantik ist definitiv nicht verstanden worden…
Ausnahmen gibt es vor Allem bei unveränderten Blogs. Dort sind Links normalerweise dofollow und nur die historisch gerne als Spam missbrauchten Pingbacks und Trackbacks haben ein generelles nofollow anhaften.
Also ist Trackback-Spam nutzlos?
Nein, definitiv nicht. Je nachdem was man mit seiner Seite vorhat jedenfalls nicht. Der Yahoo SiteExplorer zum Beispiel listet auch sehr gerne als nofollow gekennzeichnete Links unter den Backlinks auf. Und diese Zahlen werden sehr gerne als eine von vielen Berechnungsgrundlagen für Preise bei gekauften Links verwendet.
Oder auch für die allgemeine Bewertung einer Seite. Hat ja nicht jeder ein Script dass jeden der dort aufgeführten Links auf Existenz und nofollow/dofollow überprüft. Okay, ich schon, aber das Teil gebe ich (noch?) nicht her…
Trackback-Spam ist also nicht nur nervig wie eh und je, schließlich wird er auch in Nofollow-Zeiten mit Sicherheit nicht weniger, sondern je nach Sinn und Zweck auch nützlich statt nutzlos.
- Andere Blogs die über Trackback Spam schreiben
- Topsy.com und UberVU.com – Trackback-Spam, anyone? | Tales from …
- Spam-Schutz auf Webseiten-Infos.de | Webseiten-Infos.de
- Elie Bursztein » Blog Archive » TrackBack Spam: Abuse and Prevention
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