Der gute Microsoft Internet Explorer ist der Feind Freund jedes Webdesigners. Das liegt wahrscheinlich an der versions-übergreifend standard-konformen Darstellung von HTML und CSS.

Genug gewitzelt über den (immer noch) Marktführer und seine Beliebtheit. Teilweise ist es einfach unzumutbar eine Webseite für jede IE-Version speziell anzupassen. Und man muss ja fast für jede der großen Versionen (5.5, 6, 7) eine Anpassung vornehmen.

Konsistenz in der Darstellung ist da Fehlanzeige. Oder man sperrt einfach eine Version aus!

Conditional Comments

Mittels eines sogenannten Conditional Comments, die nur vom IE interpretiert werden, lassen sich nicht nur spezielle Stylesheets für die einzelnen Versionen definieren, sondern auch in der erweiterten Verwendung bestimmte Browser-Versionen aussperren.

So ein Conditional Comment kann folgendermaßen aussehen:

<!--[if IE 6]> <style type="text/css">@import url(ie6.css);</style> <![endif]-->

Diese Zeilen laden, sofern die IE-Version 6 erkannt wird, ein spezielles Stylesheet. Alle anderen Browser und IE-Versionen ignorieren dies.

Sperrung mit Conditional Comments

Um eine Version jetzt komplett auszusperren kann man folgenden Code verwenden:

<!--[if lt IE 7]> <style type="text/css">body {display: none;}</style> <meta http-equiv="refresh" content="0;URL=http://domain.tld/ausgesperrt.html"> <![endif]-->

Wenn mit diesem Code ein Benutzer mit einer IE-Version UNTER 7 auftaucht, dann wird der komplette Seiteninhalt (body) versteckt und sofort auf die Seite “http://domain.tld/ausgesperrt.html” umgeleitet.

Dort kann man dann entweder eine spezielle Version der Seite hinterlegen oder einfach den Hinweis einen neueren/anderen Browser zu verwenden.

Oder für die bösen Menschen: spezielle Exploits verwenden…

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